
Kostencheckliste für den Hausbau
Ein Überblick über die laufenden Hausbau und Baunebenkosten
Ein Haus zu bauen stellt eine bedeutende Lebensinvestition dar und wird gewöhnlich nur einmal unternommen. Aus diesem Grund ist es entscheidend, diese Entscheidung gut durchdacht zu treffen. Wenn du dich in dieser entscheidenden Phase befindest, kann dir diese Checkliste wertvolle Unterstützung bieten.
Zu Beginn wirst du dir wahrscheinlich folgende grundlegende Fragen stellen:
- Was kostet ein Haus?
- Kann ich es mir leisten?
Die Gesamtkosten für dein Bauprojekt können je nach Art des Vorhabens unterschiedlich sein. Es können nicht bei jedem Projekt die gleichen Kosten anfallen. In dieser Auflistung haben wir die wichtigsten Kosten für den Hausbau zusammengestellt. So kannst du im Voraus alles abklären und nichts übersehen.
Dazu gehören:
- Grundstückskosten
- Baunebenkosten
- Hausbau Kosten
- Außenanlagen
- Nebenkosten der Baufinanzierung
- Versicherungen
- Optionale Kosten
- Sonstige Kosten
Das Grundstück
In diesem Abschnitt werden alle relevanten Aspekte des Grundstücks behandelt. Neben dem Kaufpreis werden auch zusätzliche Informationen zu den Nebenkosten bereitgestellt.
Folgende Kosten haben wir in die Checkliste aufgenommen:
- Natürlich den Kaufpreis für das Grundstück
- Da der Verkauf in den meisten Fällen über ein Maklerbüro abläuft, sollte auch die Maklergebühren eingerechnet werden
- Die Kosten für den Notar / Grundbucheintrag
- Die Grunderwerbssteuer
Die Grunderwerbssteuer beträgt, je nach Bundesland, zwischen 3,5 % bis 6,5 % vom Kaufpreis. Die Maklergebühren belaufen sich, ebenfalls abhängig vom jeweiligen Bundesland, auf 3,57 % bis 7,14 % vom Kaufpreis. So kann der eigentliche Grundstückspreis rund 7,07 bis 13,64 % höher sein.
Die Gebühren für Notar und Eintragung ins Grundbuchamt sind in der Regel mit 1 bis 2 % vom Kaufpreis einzukalkulieren.
Weitere Punkte, die auf dieser Checkliste der Hausbau Kosten nicht fehlen dürfen, sind:
- Kosten für das Bodengutachten
- Erdarbeiten
- Vermessungskosten
- Baugenehmigung
- Abriss und Entsorgung des Altbestandes
- Rodungskosten
Baunebenkosten
Beim Bau eines Hauses sind nicht nur die direkten Baukosten zu berücksichtigen, sondern auch die sogenannten Baunebenkosten. Diese Nebenkosten können je nach Baustelle unterschiedlich ausfallen. In der Regel müssen die Bauherren zusätzlich zu den reinen Baukosten mit einem Aufschlag von 15 bis 20 % rechnen, um alle relevanten Kostenfaktoren abzudecken.
Zu den Baunebenkosten gehören:
- Statiker
- Architekt
- Bauzeichner
- Bauleiter
- Energieberater
- Nachweise und Bescheinigungen
- Bausachverständiger
- Baustelleneinrichtung
- Baustrom und Bauwasser
Das Honorar für den Architekten wird erst dann aktiviert, wenn die kreative Vision eines einzigartigen Bauprojekts durch das schillernde Wirken eines Architekturbüros zum Leben erweckt wird. Abhängig von der Komplexität und dem Umfang der geforderten Leistungen sollte man zusätzlich mit 15 bis 20 % der reinen Baukosten rechnen, um die außergewöhnlichen Ideen und Innovationen, die das Projekt zum Strahlen bringen, finanziell zu verwirklichen.
Gesamten Kosten für den Hausbau
Ein wesentlicher Aspekt für Bauherren ist die detaillierte Kostenaufstellung für den Hausbau. Diese Kostenstruktur setzt sich zunächst aus den Rohbaukosten zusammen, gefolgt vom Innenausbau. Diese beiden Kategorien sind entscheidend für die gesamte Budgetplanung und sollten daher sorgfältig kalkuliert werden.
Die Hauskosten umfassen:
- Hauspreis laut Angebot
- Erd- und Tiefbau
- Rohbau
- Hochbau
- Fassade
- Zimmerer
- Dachdecker
- Innen- und Trockenausbau
- Hausanschlüsse
Die Außenanlagen
In diesem Bereich besteht die Möglichkeit, erhebliche Kosten zu sparen, jedoch können auch hohe Ausgaben anfallen. Ein Vorteil ist, dass nicht alle Maßnahmen sofort umgesetzt werden müssen. Viele Aspekte können zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden.
- Bodenaufbereitung
- Terrasse
- Einfahrt
- Stellplatz
- Müllstandsplatz
- Gehwege
- Grünanlagen
- und vieles mehr
Zusätzliche Kostenfaktoren
In der Kostenaufstellung sollten wir auch die „sonstigen Kosten“ nicht vergessen. Dazu gehören zum Beispiel:
- Die Umzugskosten
- Kosten für das Leihen Geräte
- Neues Mobiliar und Lampen
- Einbau von Fliegenschutzgittern
- Richtfest und Einweihungsfeier
- Besondere Technik Smart Home
Bei der Baufinanzierung fallen neben dem Hauptkredit auch Nebenkosten an, die als Bauzeitzinsen bezeichnet werden. Diese Zinsen entstehen, sobald Teile des Baukredits in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Bauzeitzinsen beträgt etwa 0,25 % der Kreditsumme. Es ist wichtig zu beachten, dass die Bauzeitzinsen monatlich zu zahlen sind, bis die gesamte Kreditsumme abgerufen wurde.
Ebenfalls ein Kostenfaktor beim Hausbau sind die Bauherren Versicherungen und vieles, vieles mehr.
